Ende unter diesem Namen

Geht nicht auf dem neuen PC,

darum ein neuer Block

https://www.Momfilou.wordpress.com

soll der neue heißen. Liebe Follower

FOLGT MIR BITTE DORT WEITER!!!

Meine Ungeduld ist riesig

Aber da scheint das Bitten umsonst… Es findet kein Gehör.

Also arbeite ich mit zwei PCs: Mit dem alten für mein Blog, mit dem neuen schnelleren für alles andere.

William Boyd schrieb in seinem Roman „Die Fotografin“ sinngemäß: „Was wissen wir schon über unsere Kinder! Doch nur das, was sie uns erzählen.“ – Es ist ein sehr interessanter und vielschichtiger Erzählstil, der mir sehr gut gefallen hat.

Leider weiß ich über meine Kinder eben genau nur das. Selbst aus der Zeit, als wir noch gemeinsam in einer Wohnung lebten, erzählen sie mir oft Sachen, die ich nicht weiß. Und das liegt nicht etwa an meinem schlechten Gedächtnis, nein, ich hatte immer so viel um die Ohren, dass ich nicht gemerkt habe, was mit dem eigenen Nachwuchs los ist. Vielleicht liegts ja am ADHS?

Schöne Bücher außerdem!

Katja Behrens: „Der kleine Mosche aus Dessau“, beschreibt den Lebensweg eines Mannes, der eine Berühmtheit wurde. Ich wusste auch nicht, dass er verwachsen war, das konnte ich nun diesem tollen Buch entnehmen.

Waldtraud Lewin: „Nenn mich nicht bei meinem Namen“, eine Fiktion aus der schlimmsten deutschen Vergangenheit. Und meine Eltern wussten von all dem nichts, mein Vater war bei den Nazis ein Mitläufer. Die Todesanzeige für seinen Vater hab ich mal gesehen, furchtbar, wenn man es sich überlegt!!!

Waldtraud Lewin: „Alles für Cäsar“, eine auf geschichtlichen Tatsachen herum erdachte Geschichte. Spannend, informativ und gut zu lesen.(Schöne Sprache!)

Leider kann ich euch keine Fotos von diesen Büchern zeigen, weil das alles mit dem langsamen PC meine Geduld überfordert. – Na, irgendwann werde ich das auch überstanden haben. Wie heißt es doch in dem alten Berliner Lied? „Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei. Nach jedem Dezember folgt wieder ein Mai.“

Im Schloßpark blühen wieder die Dahlien

Neue Wegsuche im Wald

Endlich raffte ich mich mal wieder auf in den Wald zu gehen. – Nachdem ich einige gewaschene Sommerkleidung in den Keller getragen hatte, kochte ich drei Eier und fünf kleine Kartoffeln, schnitt eine halbe kleine Zwiebel in winzige Stückchen, ebenso eine Zehe Knoblauch ohne den Keim und ein Zentimeterstück Ingwer. Die Kartoffeln, ein Ei, etwas Leinöl und Senf vermischte ich mit den anderen Zutaten zum Kartoffelsalat und füllte ihn in ein Behältnis. Einen Apfel, meine Wasserflasche und eine Sitzunterlage kamen auch in meinen Rucksack. Dann machte ich mich auf den Weg zum Bus. 20 Minuten musste ich warten, bis einer in die gewünschte Richtung fuhr.

In der Wartezeit lernte ich eine angelernte Gärtnerin kennen, die über ihre kaputten Knie klagte. Schon acht Wochen konnte sie nicht arbeiten wegen der Schmerzen. – Ich habe mich beim Unkraut rupfen nie gekniet, immer ein Fußbänkchen mitgeführt. Aber dazu hat´s bei der jungen Frau nicht gereicht. Wir unterhielten uns noch im Bus , denn sie fuhr mit der gleichen Linie, um auf einem Basar im Altenheim „Luise“ etwas für das Enkelkind zu erwerben.

Ich fuhr bis zur Endhaltestelle Gotisches Haus und ging dann die Elisabethenschneise entlang bis ich auf einen schmalen Waldweg in Richtung Hirschgarten abbiegen konnte. Nach fünf Minuten schon kam mir die Bickeline entgegen. Sie stellte mir ihren Begleiter Rudolf D vor, der mit einem geliehenen Hund unterwegs war. Das hat mich sehr erfreut, ein Gespräch unter Waldliebhabern.

Am Hirschgarten war viel los. Sah aus, wie ein Wettkampf beim Minigolf. – Ich sah zu und aß meinen Apfel, dann verließ ich den Hirschgarten nicht auf dem direkten Weg zurück, sondern suchte mir einen neuen Pfad in eine Querrichtung. Inzwischen war die Sonne hochgekommen und ich ins Schwitzen. Also den dünnen Strickmantel aus und in den Rucksack, das leichte Pulloverchen um den Leib, wanderte ich nur in der Bluse weiter durch einen Mischwald voller Vogelgezwitscher, Spechtgeklopfe und immer wieder menschlichen Stimmen von fern. Allein kann ich dem Wald lauschen, muss niemanden unterhalten und bleibe in meinen Gedanken ungestört.

Als der Pfad nicht mehr in meine Richtung weiterführte, stapfte ich zwischen den Bäumen auf altem Laub, Moos, Steinen und Gras weiter, bis ich wieder einen mir gemäßen Weg fand. Er führte zu einem Bach und über eine Lichtung bis ich um zwölf Uhr mittags eine Bank suchte und fand. Unter einer Buche hab ich dann Kartoffelsalat gegessen und etwas getrunken. – Vor mir lag eine viel befahrene, sandige Piste, die zu Sportanlagen führte.

In entgegengesetzter Richtung führte mich ein Weg in eine Siedlung mit Gartenanlagen, in denen die Leute und Hunde ihr Wochenende feierten oder Rasen mähten, Obst ernteten und Musik hörten. Kleingärten mit Obstbäumen, Blumen und Gemüse erinnern mich immer an unser Haus im Saarland mit dem vielen Obst am Waldrand. Dann erfasst mich eine gewisse Melancholie, der ich aber nicht nachgebe.

Gegen 13.30 Uhr bekam ich Kaffeedurst und begann nach einer Bushaltestelle Ausschau zu halten. Nun sah ich, dass ich wieder in Oberursel, diesmal in Oberstedten gelandet war. Das Glück ließ mich eine Haltestelle finden, an der sieben Minuten später ein Bus nach Homburg planmäßig mit mir abfuhr. So war ich bald wieder zu Hause und konnte meinen Kaffee genießen.

Bis zum Abendbrot malte ich noch am Schmetterling „Trauermantel“ Acryl über die Kreidezeichnung. Bin zufrieden. – Enit hatte inzwischen geschrieben, dass sie sich von der Nachtschicht erholen musste und darum die Programme nicht geholt hat. Sie sind wieder ins WE-Haus nach Suhl gefahren. Wird sie dann Montag wie zugesagt kommen?

Mit Geduld und Spucke

fängt man eine Mucke!

heißt es so im Volksmund. Spucke habe ich, doch fehlt es mir massiv an Geduld. Nach dem gestrigen Lichtblick tappe ich völlig im dunkel des Wartens. Keine weitere Kommunikation verstrichen der für heute angesagte Abholtermin, ohne dass die Programme abgeholt wurden, die auf den PC kommen sollen. – Also muss ich „mich in Geduld üben“.

Ein Lichtblick

Heute kam ein Anruf, dass ein PC für mich da ist, noch verpackt und nicht eingerichtet, aber das wird; ist mir zugesagt worden (Enit). Also Hoffnung…

Leider konnte ich mich heute nicht für den freundlichen Wunsch auf einen guten Leseabend bei Fata Morgana bedanken, also tue ich das auf diesem Wege: “ Danke, den hatte ich.“

Über eine jüdische Ärztin im Mittelalter. Tolles Buch von Sabine Weigand.

Nun wollte ich die CD mit meinen Programmen finden, damit sie auf den neuen PC geladen werden können. Bis auf zwei Fehlanzeige. So muss ich also heute noch die Programme auf einen Stick laden und kann nur hoffen, dass ich das vor Mitternacht noch schaffe, denn da sollte ich schlafen wollen normalerweise.

Wollen, sollen – grollen… Frau könnte ja jetzt grollen. Hatte sich viel Zorn aufgestaut in den letzten Tagen. – Mit meinem Kopf ist etwas nicht in Ordnung, er dröhnt, frau stöhnt vor Weh. Zeit, dass ich geh und den Stick erstelle.

Total frustriert

Hab eine Bestellung bei Pearl aufgegeben, aber die wollen mir das nur per Nachnahme schicken, statt abzubuchen wie ich wünsche. Meine empörte Antwort geht per Mail nicht ab! Ich weiß nicht mehr, was ich mit dem Sch … PC machen soll. Das ist doch nicht auszuhalten…

Außerdem hab ich´ne Beule am Hinterkopf und Kopfweh, kann mich aber nicht erinnern, mich irgendwo gestoßen zu haben. So etwas kann doch nicht aus heiterem Himmel kommen!?

Meine Kinder informieren mich nicht, wann ich die Geburtstagsgeschenke für die Enkelin übergeben kann. Soll ich sie per Post schicken? Ich weiß nicht…

Heute war wieder Therapie in der Taunus Therme. Es war schön warm im Wasser, aber anstrengende Übungen. Als ich es hinterher der Therapeutin erklärt habe, lachte sie. Ich habe mich ausgelacht gefühlt! Das hätte keine von den anderen Therapeutinnen gemacht!!!

Zum Glück habe ich mir heute zwei schöne dicke Bücher aus der Bibliothek geholt. Also ab mit mir ins Mittelalter!!!

Verrücktes Huhn

Das Foto vom Hühnerhähnchen wollte nicht hier rein, na dann, eben dies Gesicht (Krank bin ich nicht – denkt euch den Text fort!).

Ich gebe zu, dass ich eins bin. Da habe ich mir so viele Mühe mit dem Tagpfauenauge gegeben, aber als es mir nicht gefiel, übermalte ich alles und begann neu. Einige Stunden Arbeit für die Katz! Doch der nächste Falter wird garantiert schöner. Vorgezeichnet habe ich ihn schon wieder. Sogar die Brennnessell und den wilden Hopfen fügte ich als Vorzeichnung dazu. Das wird klappen!

So soll er werden, wie auf dem Foto, denn so liebe ich es!!! – Freilich nicht genauso wie ein Foto, das wäre ja langweilig…

Inzwischen bin ich dabei, einen Hosenbund aus Gummi an eine zu eng gewordene Hose zu nähen. Den alten habe ich bereits abgetrennt, den Reißverschluss sehr sorgfältig gerettet (der hat nämlich Metallzähnchen und geht darum nicht so rasch kaputt wie die neuen Plastikdinger.). Die Hose selbst ist aus elastischem Jeanszeug, ich mag sie, weil sie schon ausgewaschen und richtig eng ist. So etwas tue ich in den Pausen, wenn die Malfarbe trocknen muss.

In zwei Tagen hat mein jüngster Bruder Geburtstag, das darf ich keinesfalls verschusseln! Der ist ja 1949 geboren, also ein runder … Hat dann auch die 70 erreicht, unser Nachkömmling. Wir drei anderen haben dies Alter bereits hinter uns gelassen und ein paar mehr Altersmeckelchen als er. (Oder soll ich das von „Makel“ ableiten und mit ä schreiben?)

Da sitzt er vorne im Bild. Übrigens haben wir alle Mutters selbstgestrickte Sachen an…

Drei Buben und ich der vierte, meinte Mutter immer, denn ich saß mit dem Lieblingsbruder singend auf den Bäumen. ..

Zeit ist relativ

Das Gefühl, dass einem die Zeit davonläuft, kennen bestimmt viele von euch. Ich sage immer: „Sie läuft mir wie Sand durch die Finger.“ Man kann an die alte Eieruhr denken, die man umdrehen musste, damit sie weiter läuft. Wir älteren Leute merken es am deutlichsten an den Kindern und Enkeln. Meine jüngere Enkelin ist gerade drei geworden – und ich habe sie so selten gesehen, dass sie jedes Mal wieder fremdelt, wenn wir uns begegnen… Mein Sohn sagt, ihr wird im Auto schlecht, darum kann er nicht herkommen mit ihr. Was hilft in diesem Fall schon ein großes, schnelles Auto? Rein gar nix!

Das ist nicht das letzte Foto von ihr, aber die neueren kriege ich nicht übertragen.

Ja, das ist ein Schlamassel mit dem PC, außerdem kriege ich die Handyfotos nicht mehr per eMail, weil ich ein neues Passwort habe, dass ich irgendwie beim Handy nicht anwenden kann. Auch meine lieben Follower kann ich nicht mehr lesen, nur Renis Blog kommt per eMail und die schönen Fotos von Tom.

Aber heute hatte ich mal etwas Glück: Ich möchte die Metallplatten auf weiße Leinwand 50 X 50 bringen, auch wenn ich sie wahrscheinlich kleben muss, in der vorigen Woche bekam ich in zwei unterschiedlichen TEDI-Läden je eine dieses Formats, aber benötige sieben. Als ich heute vom Aldi zurückkam, ging ich in den Kik mich umsehen und – fand die fünf restlichen Leinwände!!! Zwar ist die eine an drei Stellen kaputt, aber ich klebte sofort mit Holzleim zwei Leinenstückchen auf die Rückseite, somit ist der Schaden fast unsichtbar.

Im Baumarkt hätte ich für eine der Leinwände mehr als 15 € bezahlen müssen, für die fünf und einen schwarz-weißen Kittel bezahlte ich 21 €. Die Leinwände sind immer okay, nur Acrylfarben kaufe ich NIE wieder in einem Billigladen!

Weil meine Hausärztin sagte, dass mein Blutbild einige Defizite aufweist und auf mein Nachfragen behauptete, dass der Säureblocker, den ich abends nehme, die Aufnahme verschiedener Stoffe aus der Nahrung verhindere, hab ich selbstbestimmt den Säureblocker abgesetzt. Mein Magen straft mich dafür mit Schmerzen – ich hoffe aber, dass er sich wieder umgewöhnt und es vorüber geht.

Wenn ich lese oder einen Film ansehe, spüre ich diese Wehwehchen nicht. Durch Renis Blog angeregt, lieh ich mir in der Bibliothek Biografien über Jane Austen und ihre „Emilia“ aus, nun, es fiel mir nicht leicht, den Roman durchzuhalten. Die englischen Frauen ihrer Zeit aus dieser Mittelschicht interessieren mich mit ihren Heiratsambitionen absolut nicht. Heute ist heiraten ein Fehler, glaube ich. Bin das dritte Mal verheiratet und lebe lieber allein. Habe kein Händchen für Männer gehabt, da ist eine gewisse Einsamkeit vorprogrammiert. Aber die Biografien über die Austen sind interessant und teils sehr gut geschrieben, z. B. von Christian Grawe „Darling Jane“. Darin wird auch der historische Hintergrund der Romane erhellt.

Außerdem las ich die schöne Liebesgeschichte „Das letzte Versprechen“ von Richard Paul Evans noch einmal, das ich in einem Bestseller -Sonderband seit 2007 besitze. Obwohl ich nicht mehr an „die große Liebe“ glaube, liest es sich gut und bringt ein wenig Vertrauen in die Mannsleute zurück. Mögen andere Frauen mehr Glück haben als ich!

An meinem eigenen Roman „Geheimnis Wyrrnuma“ werde ich jetzt einiges streichen und umarbeiten, bevor ich ihn ins Internet stelle. Dazu habe ich mich beim Erwachen heute morgen entschieden. Es sind immerhin so um die 400 Seiten, da ist kürzen sicher an manchen Stellen besser.

Feiner Landregen

Die Natur atmet auf! Wird ja auch Zeit, dass es anhaltend regnet. Die Defizite haben „sich zusammen geleppert“. So trüb wie gestern war es aber nicht.

Als zwischendurch sogar die Sonne mal hinter Wolken vorgeschaut hat, ging es mir gleich besser. Die Arbeit geht langsam voran. Zum Glück habe ich noch alte Acrylfarben, die ich verwenden kann, bin also nicht ganz von den untauglichen abhängig. Muss mir einige ermischen, z. B. braun. Das richtige Braun zu finden ist allemal schwierig. Wenns nix ist, muss es eben übermalt werden. Die Hälfte der Zeit bin ich mit Korrekturen befasst.

Die Orchidee „Frauenschuh“ bekam mehr Blattgrün, einen Zitronenfalter rechts oben außer den angekündigten Änderungen. Momentan male ich ein Tagpfauenauge, da fehlt halt das rechte Braun. Braucht alles Zeit. Auf den Entwurf des Schmetterlings „Schwalbenschwanz“ ist Wasser geraten, natürlich schwamm die Kreide fort. Doch gelb und schwarz ist bei den alten Acrylfarben dabei, keine Katastrophe also.

Langsam voran … Das erinnert mich an ein Lied aus dem Kindergarten: „Immer langsam voran, dass die kleine Gesellschaft nachkommen kann…“ Und ich tröste mich selber: „Was lange währt, wird gut.“ In diesem Sinne also tschüß bis zum nächsten Mal!

ohne Sonnenschein blühen sie auch

Triumph der Langsamkeit

Trübes Wetter, kühl und dunkel – was soll schon sein: Nix klappt, lustlos sitze ich vor den Vorzeichnungen, malen nicht drin! Also eine Stunde Spaziergang in der frischen Luft – nutzlos. … Und dazu der lahme PC. Passt auf voller Linie. Ich bin ausgebremst.

Mittags hatte ich eine Gemüsepfanne, schmeckte, aber lag schwer im Magen. Das war noch nie so, ich mag Gemüse aus der Pfanne. – Nicht mal die voll erblühten Sonnenblumen auf meinem Balkon können mich trösten. Falls ich sie fotografiere, kriege ich sie nicht auf den PC.

Grün ist die Hoffnung – hoffentlich beeilt sie sich. Keine Geduld mehr vorrätig!

Gestern bekam ich den Bescheid, 60 € gewonnen zu haben in der staatlichen Lotterie, die ich zu Oktober gekundigt habe. Na, wenigstens ein Trostpflaster zum Abschied. Ich weiß schon immer: Ich bin kein Gewinner.

Könnte ich also singen: „Kein Schwein ruft mich an. Keine Sau interessiert sich für mich…“

Alles verhext!!!

Malereien angefangen

Die erste Orchidee in Orange, die kleinen weißen sind eine besonders hübsche Orchideenform
Dreierlei Orchideen, alle gibt es im Frankfurter Palmenhaus

„Frauenschuh – Orchideen“ malte ich mit 15 Jahren schon, diese dunkle sah ich noch nie in Natur, nur im Buch.

Diesen Falter malte ich auch schon des öfteren, schwierig dieses Mal, weil die Hälfte der Grundierung erneuert werden musste, unten rechts der helle Fleck ist die Sonne beim Fotografieren gewesen.


Fast alle Bilder malte ich nun mit Kreide auf die Kreidegrundierung, aber es sind noch Reste von Acryl dabei, das verträgt sich schlecht miteinander. Werde also noch viel zu tun haben, bevor es mir wirklich gut gefällt. – Der schwarze Frauenschuh benötigt mehrere Änderungen, vom Platz her, von der Größe und dem Beiwerk.

Zu Tränen gerührt

hat mich Emylis Bericht über ihren Jakobsweg.

Ich konnte meinen Vater nicht lieben, darum ist mir diese patriarchale Christenheit suspekt – als Mädchen und junge Frau war ich sehr gläubig. Doch die Wege, die ich gehen musste, führten mich weit davon weg.

Im Buddhismus stecken für mich mich mehr Aspekte, die ich auch heute noch bejahen kann. Ich achte den Glauben meiner unterschiedlichen Freundinnen sehr hoch und manchmal, manchmal beneide ich sie, dass sie bei ihrem christlichen Gott bleiben konnten und ihm vertrauen.

Was mich am Leben hält und führt, werde ich wohl erst auf dem Sterbebett wissen, wenn ich denn eines haben werde.

Wieder hier

Meine Schwiegertochter hat das mit Unitymedia in die Hand genommen und mich von NEUEN VERTRÄGEN erlöst…

Dass mein Internet so langsam ist, liegt nämlich nicht an der Übertragung, sondern an meinem alten PC mit zu wenig Arbeitsspeicher . Außerdem, meint sie, gehen alle neuen Updates ziemlich daneben, weil ich noch kein Windows 10 benutze. So sieht sie das und wird mir helfen, rascher zum neuen PC zu kommen, der mir von meiner Tochter ja schon lange zugesagt ist.

Ich war inzwischen unterwegs, um die Hängung der Bilder auf Metall vorzubereiten. Leider kann ich das Metall nicht auf die Leinwände schrauben. Beim Bohren von drei Löchlein im Metall sind mir zwei Bohrer abgebrochen. Also muss ich wohl oder übel kleben, obwohl die Metallplatten ziemlich schwer sind. Ich kann sie nicht mit einer Hand anheben, erst wenn ich sie hoch gehoben habe, reicht eine Hand.

Die Grundierung des Metalls hatte auch so seine Tücken. Acrylfarbe bildet auf dem Hammerite einen gummiartigen Film, der sich bei der kleinsten Beanspruchung löst. Darum bin ich dazu übergegangen, Kreidefarben zu benutzen. (Auf den ersten drei Platten hat das Acryl nicht so reagiert. Vielleicht sind die neuen Acryliks schlechtere Qualität.)

So entstehen die drei Orchideenbilder und die drei Schmetterlinge auf Kreidefarben. Mal sehen, wie das Acryl auf der Kreide steht. Sonst muss ich mir andere Farbe besorgen. (Alles Ausgaben, die ich mir eigentlich nicht leisten kann!) Die alten Ölfarben sind inzwischen eingetrocknet, hart, nichts mehr zu machen. Komisch, dass andere Maler keinen Ärger mit Acryl zu haben scheinen!

Als ich unterwegs war in Oberursel, um mir meinen Trenchcoat zurück zu holen, den ich nach dem Mittelaltermarkt bei Tommy und seiner Tante vergessen hatte, kaufte ich mir auf dem dortigen Flohmarkt eine Reisetasche für 10 €, die gut zum Muster eines von mir geliebten Beutels passt. Leider ist diese schöne Tasche sehr schwer!

Da ist sie mitsamt Beutel, das grüne Leder ist sehr gepflegt. Sicher war die Tasche mal teuer.

Nun Tschüß ihr Lieben alle! Bin froh, dass ich wieder im Internet sein kann, wenn auch langsamer als ein Fußgänger ((;-).

Abgeschnitten (30.08.2019)

So komme ich mir vor, denn ich habe seit zehn Tagen kein Internet mehr. Ich hatte ein Angebot meines Anbieters UNITYMEDIA zu einem neuen Tarif angenommen, eine neue Fritzbox bekommen und angeschlossen, aber das Kabel war viel zu kurz. Also ging ich in den Unitymedia-Laden, um mir ein längeres Kabel einzutauschen   … und da fing der ganze Irrsinn an.  Ich sollte das Kabel für 24 € kaufen!!! Das erschien mir zu teuer und völlig unsinnig, war es doch die Firma, von der ich die Fritzbox hatte…

Nun warte ich schon so lange auf eine andere neue Fritzbox, die kennen dort in dem Laden kein Erbarmen, es geht ja um ihren Profit!!!  Wie kann ich Internet haben wollen und kein Geld für ein Kabel! –  Die jungen Kerle da haben überhaupt keine Ahnung, was es heißt, alt und arm zu sein, auch habe ich den Eindruck, dass sie nicht allzu gut zu Hause in der deutschen Sprache sind. Drei mal ging ich den Weg in den Laden, ohne dass sich etwas gebessert hätte.

Auch auf meinem Handy habe ich kein Internet mehr. Es ist kein WLAN in der Wohnung und ich habe alles versucht, um es mit der alten Fritzbox wieder zu erlangen – es geht nicht.

Natürlich kann ich mich auch anders beschäftigen. Ich lese viel, habe einige Schmuckketten hergestellt, Entwürfe für die neuen Bilder auf Metall, Pflanzen vom Balkon geräumt, um die Blumengießerei bei der Hitze zu reduzieren, einige Näharbeiten erledigt…

Aber abends, wenn ich hier allein bin, fehlt mir das Lesen der e-mails, der Kontakt zu anderen Bloggern und ihren Blogs, und nicht zuletzt irgendeine Komödie oder ein Fernsehfilm, die ich ja auch per Internet sehe. (Für ein Fernsehgerät wäre in meinem Zimmer kein Platz.) Es ist jetzt Freitag 15.32 Uhr, ich warte auf den Postboten mit der Fritzbox. Die andere musste ich im Luisencenter-Postamt abholen, weil DHL den Zettel in einen Briefkasten in der 42 eingeworfen hatte, obwohl klar und deutlich 48 in der Anschrift auf der Sendung stand. Darum bleibe ich die ganze Zeit zu Hause, um den Boten nicht zu verpassen…

In Bad Homburg beginnt heute das Laternenfest. Die Busse fahren nicht wie gewohnt, die Luisenstraße liegt voller Kabel und Leitungen, über die man stolpern kann. Allüberall sind Buden, Karussels, Straßenkaffees, Musiklärm, Säufer und so weiter. Der Komerz hat das Sagen in allen Parkanlagen und sonst friedlichen Ecken. Es ist einfach nur widerlich!!! Remidemmi, an dem ich nicht teilhaben kann aus gesundheitlichen Gründen und aus Geldmangel! 

LIEBEN

Es gibt so viele verschiedene Lieben: Die Liebe zu den eigenen Kindern ist die Größte, die ich erlebt habe.

Weihnachten mit unseren kleinen Kindern
Sita, die schönste, klügste, liebste Hündin der Welt für mich!!!

Die zweitgrößte ist die Liebe zu meiner Hündin Sita, die trotz ihres Ganges über die Regenbogenbrücke immer noch schmerzhaft spürbar ist.

In einen Mann verliebt zu sein, war in der Zeit, wenn es geschehen war, sehr schön – leider vergänglich. Dass sich Verliebtheit in Lebensliebe verwandelt hätte, durfte ich nicht erleben. Auch wurde ich nie so geliebt, wie ich bin. Immer war etwas an mir nicht recht. Immer gab es etwas auszusetzen.

Aber ich konnte trotzdem lieben: Den Vater meiner beiden lebenden Kinder liebte ich trotz aller schlimmen Geschehnisse sehr, ob seine Liebe ehrlich war, kann ich nicht beurteilen. Er hat mich zu oft belogen und betrogen. Außerdem heiratete er kurz nach unserer Scheidung eine andere Frau, die er angeblich nicht liebte. Als er starb, war er 35 Jahre mit ihr verheiratet und sie wusste nicht, dass er einen angeborenen Herzfehler hatte.

Unser Haus im Saarland vor dem Anbau des Wintergartens auf der Terrasse

Meinen jetzigen dritten Mann liebe ich auch noch, obwohl ich ihn verlassen habe und wir getrennt leben. Seine Sauferei bringt ihn um den Verstand und im Suff hat er zu mir gesagt: „Ich hasse dich!!!“ In Vino Veritas, sagt man, also wird es so gewesen sein und die Hausärztin hatte recht, dass sie mich angesichts von auftretenden Herzbeschwerden mahnte, wegzugehen.

So alt fühle ich mich manchmal – aber ich lebe!!!

Körperliche Liebe weiß ich auch in meinem Alter immer noch zu schätzen. Ich mag es, wenn ein jüngerer Mann mich begehrt und tue viel, dass er sich bei mir wohl fühlt. Die 8 Jahre neben meinem jetzigen Mann, ohne berührt zu werden, habe ich immer noch nicht verkraftet. – Kann ein sensibler Mensch wie ich sich je wieder ganz davon erholen?

Wald, Sonne,Dunst…

In den Wald zu gehen, sich in der Natur zu bewegen und mich an ihr zu erfreuen, das ist, was man so als „Natur Lover“ bezeichnet. Für mich sind Bäume, Blumen und Schmetterlinge zur Leidenschaft geworden, die ich so oft ich kann fotografiere, male oder im Gedicht verewige. – Vielleicht ist das nun meine letzte Liebe, denn einen Mann immer um mich zu haben, könnte ich nicht mehr ertragen, glaube ich. Zumal sich Menschen ja erst aneinander gewöhnen müssen und dazu habe ich kaum Gelegenheit.

Blumenfülle auf meinen Beeten am eigenen Haus im Saarland

In meiner teuren Einraumwohnung allein geht es mir gut, ich habe mich erholt, die Neurologin sprach beim letzten Termin sogar von einer Besserung. Das war nicht zu erwarten, weil doch schon vor sieben Jahren, als meine Krankheit entdeckt wurde, die Rede davon war, dass ich im Rollstuhl landen werde. – Bekannte zu finden, mit denen ich mich herzlich verbunden fühlen kann, hat einige Zeit gedauert. Meist bin ich allein unterwegs. Heute war ich wieder drei 1/2 Stunden draußen, habe ohne Schirm einen Gewitterguss überstanden und dabei immerzu gedacht: „Eh, ich bin ja nicht aus Zuckerwatte!“

Trotzdem bin ich weder pünktlich zu dem Konzert im Kleinen Tannenwald gewesen und habe auch keine der geplanten Ausstellungen besucht. Gestern war ich in Oberursel meinen Trenchcoat holen, der Tommy hatte mir letzte Woche eine falsche Jacke gebracht. So geht das, wenn frau vergisst, ihre Sachen wieder mitzunehmen. „Was man nicht im Kopf hat, …“

Ist es auch eine Liebe, ein Bücherwurm zu sein? – Bad Homburg als Stadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Kurpark und Schlossgarten sind mir nahe und leicht zugänglich. Die Bushaltestelle, an der fast alle Linien verkehren, liegt eine Minute von meiner Wohnung entfernt. Von dort fahre ich in den Wald oder an die Endhaltestellen der Busse, um in der Natur zu gehen, am liebsten neben den Bächen und durch die schönen Siedlungen.

Und in den Enkeln leben wir weiter…

Leben ist Lieben, davon ernähren wir unsere Seele, körperliche Fitness kann ich mir erarbeiten mit Training und dem Geist tut es gut, sich zu äußern in Wort, Bild und Gedächtnis.

Jodin Mutaber

Zauberworte sind nicht schöner, als manche Namen. Jodin Mutaber klingt wie „Sesam öffne dich“. Verheißungsvoll, melodisch, rätselhaft und sonnengelb scheint dies Wort mir Märchen erzählen zu wollen. Eine Geschichte mit Mut gefüllt, mythisch raunend und rasant gesponnen.

Es war einmal ein Mädchen von elf Jahren, dessen Vater war erkrankt und die Weise des Ortes beschwor sie, die Pflanze Rotzopf, Birkenrinde, Kornblumen und Ackersenf zu suchen und dem Vater gemischt mit einigen Tropfen Mandelöl einzugeben, sonst müsste er sterben.

Das Mädel hieß Ursula und fragte im Traum ihre verstorbene Mutter, welchen Weg sie wählen solle.

„Geh drei Tage und zwei Nächte nach Süden, dort triffst du den Bären. Aber zuvor musst du Honig sammeln, sonst hilft der Bär dir nicht.“

Also ging sie zuerst auf Honigsuche in den Wald immer der Nase nach. Sie konnte den Honig riechen und hörte die Bienen schwirren. Holunderäste und Weidenruten häufte sie unter dem Bienennest auf und ließ es qualmend brennen. Im Qualm erstieg sie den Baum und brach sich ein großes Wabenstück ab, wickelte es in ihr Umschlagtuch und machte sich mit einem Bündel Essen und einer Decke, einem Netz für die Kräuter und einem Regencape auf den Weg gen Süden. Am Abend aß sie einen Kanten Brot, wickelte sich in die Decke, legte das Regencape über sich und ihre Sachen und ruhte kurz aus.

Etwa zwei Stunden hatte sie geschlafen, da weckte sie der Mondschein und sie machte sich wieder auf den Weg. An einem Bach konnte sie trinken und sich waschen, dann wanderte sie weiter in den Tag hinein.

„Ursula, aufstehen, träumte sie in der zweiten Nacht!“ Es war finster und Eulen und Fledermäuse ängstigten sie sehr, aber sie ging zielstrebig weiter, bis der neue Tag begann. Nach einer Brotzeit und einigen Schlucken Wasser ruhte sie kurz im Moos. Es war ja nun der dritte Tag, doch er begann mit Regen. Die Bäume schüttelten sich und mahnten, sie solle nicht weitergehen. Ein Rehkitz stolperte erschreckt davon, Kaninchen flüchteten vor ihr in ihren Bau, eine Igelfamilie raschelte durchs Laub.

Der Waldboden wurde aber immer feuchter, Schuhe und Strümpfe weichten durch, da zog sie sie aus und ging barfuß weiter. Da kam ein Fuchs angeschlichen und versperrte ihr den Weg: „He du, was trägst du bei dir, was so gut duftet? Gib es mir, sonst lasse ich dich nicht weiter!“

Hat er den Honig gerochen, dachte Ursula. Sie hob einen Knüppel auf und fuchtelte wie mit einem Schwert gegen den Fuchs: „Hau ab, sonst erzähle ich es meinem Freund, dem Bären!“  drohte sie ihm. Er zog den Schwanz ein und versteckte sich im Gebüsch.

Immer wieder musste Ursula gähnen, weil sie so weit gelaufen und wenig geschlafen hatte, aber inzwischen hatte sie Birkenrinde, Kornblumen und Ackersenf in ihrem Netz, doch die Pflanze Rotzopf kannte sie nicht.

Es begann schon zu dämmern, als sie plötzlich ein Brummen vernahm: „Wer wagt sich in meine Nähe?“

„Lieber Bär, ich bin Ursula. Drei Tage und zwei Nächte bin ich gelaufen, um dich zu suchen. Ich habe dir auch süßen Honig mitgebracht als Gastgeschenk. Hilf mir bitte, die Pflanze Rotzopf zu finden, damit ich meinem kranken Vater helfen kann.“

Sie breitete das Tuch mit der Honigwabe aus und der Bär bekam große Augen.

„Mein Name ist Jodin Mutaber und bei mir bist du richtig.“

„Rotzopf ist selten, aber du hast Glück, an meiner Felswand in der Höhle gedeiht er prächtig. Wenn die Kinder erkältet sind, kratze ich ihnen mit meinen Tatzen etwas ab und heile sie damit.“

Er lud sie in seine Höhle ein und nahm sein Geschenk entgegen. Im feuchten hinteren Höhlenteil wuchs eine rote Flechte am Stein empor. Ursula musste sich einen Schaber aus Holz machen, damit sie etwas davon mitnehmen konnte. Aber durch das Netz wäre alles verloren gegangen, also füllte Ursula das geschabte Rotzopfgemisch in ihr Taschentuch, bedankte sich bei dem Bären und machte sich hundemüde und frierend wieder auf den Heimweg.

Da sah sie in der Ferne einen hellen Schein und als sie näher kam, saßen dort drei Zwerge um ein Feuer.

„Komm und wärme dich auf! Du musst deine Schuhe und Strümpfe trocknen und wieder anziehen. Die Nacht wird sternenklar und kalt werden.“

„Was muss ich euch für eure Hilfe geben?“

„Gib uns, was du im Netz bei dir trägst!“

„Das geht nicht, dann wird mein Vater sterben, wo ich doch schon kein Mütterlein mehr habe.“

„Na gut, wenn du trocken bist, sammle uns Feuerholz, du bist größer als wir und kannst mehr tragen.“

Aber das Netz behielt Ursula auf dem Rücken, damit niemand sie bestehlen konnte. Es war schon wieder Nacht, als sie weiterging. Plötzlich stand Müllers Peter mit seinem Esel und einem Sack Mehl vor ihr:

 „Potz Blitz! Woher des Weges? Solltest du nicht längst im Bett liegen, Ursel?“

„Ach ja, der kranke Vadder! Warst Arzenei sammeln, hab ich gehört. – Na dann setz dich zu meinem Sack auf den Muli, dann bist du schneller wieder zu Hause, als du dachtest.“

Und so geschah es auch. Schon am Morgen setzte Pitche Ursula vor der Holzhütte ihres Vaters ab und wünschte gute Genesung.

Bevor das müde Mädchen aber in ihr Bett ging, reinigte sie die Kräuter und setzte alles mit Öl an, wie man es ihr geraten hatte. Sie schlief den ganzen Tag und verabreichte ihrem Vater zum Abendbrot die fertige Medizin.

Damit sich die überstandenen Strapazen auch gelohnt haben, wünschen wir den beiden, dass der Vater wieder ganz gesund wird!

Miez wurde heute 18

Gestern brachte ich ihr ein kleines Geschenk für heute ins Haus Waller im Heim. Als sie es ihrem Vormund geschrieben hatte, erinnerte die sie daran, mich doch auch für heute einzuladen.

Hier steht sie mit einer Freundin
Biba hat jetzt amtlich für weitere 7 Jahre die Vormundschaft!
Vorn einer von den Heimerziehern bei Miez, hinten Biba als Gastgeberin
Von links nach rechts: Ein anderer Heimerzieher, die Mutter von Bibas Mieter und ein Junge aus dem Heim
Ein Überblick, die Kinder spielen gerade nebenan. Und die zweite von links kommt mir irgendwie bekannt vor… ((;-)
Bibas Freundin und jetzt auch ihre Chefin in einem Heim (dort lebt auch Jenny)
Jenny (ich lernte sie im Bus schon mal kurz kennen) und ihr Freund, der mit Tommy in der Behindertenwerkstatt arbeitet.
Bibas Freundin und ein Nachbar von der anderen Straßenseite (seine Frau passte nicht mit aufs Foto, weil sie ihm gegenüber saß.

Natürlich waren noch andere Erwachsene und eine Menge Heimkinder anwesend. Es war eine bunte, fröhliche Gesellschaft an zwei Tischen und einige stehend. Bibas Mann hatte mit dem Mieter noch einen Pavillon über den zweiten Tisch aufgestellt, denn es begann zu nieseln. Eigentlich fand ich das Nieseln gut, pralle Sonne hätte mir nicht gut getan. Ich umrundete die Tische an Teich mit Brünnlein und Blumen und Gras, in dem die 6 Monate alte Hündin an einer Schwarte kaute.

Gegen 18 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Bus, der aber wegen eines Radrennens nicht kam. Also musste ich den Rückweg ebenfalls per „pedes apostolorum“ nehmen, wie schon den Hinweg.

Ich habe gelesen:

Alles sehr spannende Bücher, viel Mystik, plötzliche Wendungen, unerwartete Eigenschaften der unterschiedlichen Charaktere, manchmal wie in Märchen ist der „Böse“ nur böse und hat außer einem schönen Gesicht oder Körper auch eine schwarze Seele…

Ich kann sie alle empfehlen, denn sie haben mich gefesselt.

Mit Tommy unterwegs

Hatte meinen Besuch in Oberursel schon lange vor. Nun fuhr ich heute hin. Und welche Überraschung: Ich wurde auf den Mittelalter Markt „verschleppt“. Es war heiter, ein kleines Lüftchen kühlte ab und zu. EINFACH SCHÖN!

Alle möglichen Vereine traten in Position
Buntes Treiben
Ritter mit Gefolgschaft
viele Babys waren mit von der Partie
Mein Super-Honig-Bier und Tommys Radler

Blumen, viele Blumen

Eis Stiefmütterchen
Tolle Farbe für Schwertlilien und verdrehtes „fotoartGERELCA“
Schwertlilie farblich verfremdet
Vor dem Bach
Pfingstrosen
Röschen gelb
Geschenk
Drei Orchideen blühen bei mir
Bei der Schwarzäugigen Susanne
Kleine Margerite
Frucht vom Essigbaum – so schöne Farbe
Aus meiner roten Seidenserie
Im wirren Grün eine weiße Dolde
Mein genähtes Bild „Herbst“
Herbstgold
An der Mauer
Vor dunklem Holzzaun
Blasenstrauch
Als der Flieder blühte
Am Tennisplatz Kurpark
Zwiebel blüht
Balkonclematis
Balkonlilie 2
Balkonsommer
Primeln weiß und oben violett

Irrweg: Ellerhöhe

Am Waldspielplatz bin ich wohl falsch abgebogen, denn statt dem Weg nach Hause zu folgen, geriet ich in ein Waldgebiet, in dem zuerst überhaupt keine Wegweiser standen. Und als ich wieder einen las, hätte ich ZURÜCK gehen müssen, und das wollte ich keinesfalls. Irgendwo gibt es immer eine Bushaltestelle, dachte ich mir.

Pilze, aber keine Wegweiser
War das ein Nest des Eichenprozessionsspinners, vor dem überall gewarnt wurde?

Es war trotz trübem Himmel manchmal ein wenig Licht zwischen den Bäumen. Das war sehr schön.

War das ein Blick auf den Boden, auf dem hier alles wächst`Oder hatte jemand dort etwas hingeschüttet? Es war schon von Weitem sichtbar.
Seltsames Farbspiel: Ein offensichtlich junges, zartes Ästchen am alten, dunklen, moosigen Stamm
Wir hübsch so ein winziger Farn zwischen Fußweg und Gartenmauer!
Immer interessant, die Risse zwischen den Jahresringen an gefällten Bäumen

Ellermutter

In irgendeinem Märchen, ich glaube „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, ist die Großmutter oder die Mutter der Großmutter des Teufels diese Ellermutter. Ich finde es lustig, dass der Aussichtsturm auf der „Ellerhöhe“ steht.

Dieses Bild des Turms auf der Ellerhöhe hatte ich nach dem 1. Besuch dort begonnen

Es ist kaum eine Aussicht, alles ringsum verbaut. Als ich vor zwei Jahren dort schon einmal war, waren an den Häusern daneben Baugerüste und Arbeiter drauf, obwohl Wochenende war. Leider habe ich vorhin das Foto von damals nicht gefunden. Aber ich werde das Bild fotografieren, das ich damals von dem Turm angefangen habe.

Nun, „Eller“ wird landschaftlich einfach für „Eltern“ benutzt. – Aber im Norden Deutschlands ist es auch für „Erle“ im Gebrauch. – Andererseits ist „Elle“ der Knochen, der auch als Tuchmaß gilt. – Ist also diese „Höhe“ nur so niedrig wie eine Elle? – Erlen wachsen heutzutage eher in feuchten Gebieten, also würde Ellerbach, Ellertal, Ellergrund oder Ellerwald eher Sinn machen, als Ellerhöhe. – Seis drum, ich werde mal versuchen über diesen Ort etwas mehr zu erfahren.

Aus der Ferne sieht man schon den roten Holunder.
Oder sind das Riesenbüsche von diese Sorte?
Ungefüllt sehr insektenfreundlich
Eine tolle Erkerzier
auf einer Ecke der Affe
Und davon zwei in der Mitte
Vor dem Haus gegenüber sogar eine Affenskulptur, der Affe zeigt auf die Fenster im Nachbarhaus: Nix Besonderes dort zu sehen
Dieses Schild befindet sich auf dem Sandsteinsockel der Affenskulptur.
Aber Blumen sind doch schöner, lebendig
Schöne dicke Hortensie
Viele Farben in einem Hortensienbusch
Selbst die Gänseblümchen im Gras sind so lebendig!
Auf dem Heimweg erst an der Taunus-Therme und dann am Samariterbrunnen vorbei

Waldspaziergang

Bienenzauber

Wieder daheim nach Reiseglück und -strapazen, habe ich meine Einraumwohnung genossen. Und nix wie ab, wieder in den Wald. Es war herrlich, auf den Disteln und an den Brennnesseln die Falter und anderen Insekten zu sehen. Leider sind die schönsten Schmetterlinge auch die empfindlichsten, sie lassen sich kaum fotografieren!

Verfolge ich das Liebeswerben umeinander, kann ich lächelnd zusehen, aber ich bekomme kein Foto davon hin.

Brombeeren und Biene
Leider ist die glitzernde Spur dieser Nacktschnecke im Foto nicht sichtbar!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mir ein Wegzeichen in die Baumrinde schnitt, um schneller zum Ziel zu kommen.

Wenns nicht so trocken wäre, gäbe es herrliche Brombeeren.
Sonnenflecken auf meinem Waldweg
In diesem Gestrüpp kribbelt und krabbelt es so schön!
Verschnaufpause auf einer Bank
Einer tat mir den Gefallen und entfaltete sich kurz
Wie schön er das Rüsselchen in die Blüte führt
Auch Gräser sind wunderschön!
Zurück zum Gotischen Haus muss ich, zur Bushaltestelle
Im Wartehäuschen sind Luftlöcher, damit der Wind es nicht umwirft

An einer Mauer fand ich Versteinerungen
Hier Positiv und Negativ nebeneinander
Wand und Versteinerungen waren kalkweiß, aber ich habe mir erlaubt, eines der fotografierten Luftlöcher zu entfärben und die Ammoniten hineinzufügen. Ist es nicht hübsch gewordrn?
Lebendiger Waldboden

Ich habe gelesen:

Ein sehr interessantes Buch, alles einmal Gewusste auffrischend!

Von den Hohlbeins habe ich drei dicke Bände „Märchenmond“ gelesen, und dies.

Alle waren schön! Leider gibt es für meinen Geschmack in allen vier Büchern, „Silberhorn“ inbegriffen, viel zu viele Kriege. Wer Märchen liebt, weiß zwar um die böse Stiefmutter und den Tod geliebter Menschen, aber immerzu muss ich davon nichts lesen. Also lasse ich die berühmten Hohlbeins jetzt erst mal links liegen in der Bibliothek…

Ein Muss-Du-Lesen-Buch für uns Fitgebliebene(n) über 66 Jahre!

Einige dieser Tipps hätte ich mindestens 5 Jahre früher kriegen müssen, denn ich bin in solche Fallen getappt, musste mich in einem Fall vom Verbraucherdienst retten lassen!

Alles in Allem gute Stoffe für meinen Selbsterhaltungswillen…

WE in Magdeburg

Wiedersehen nach 40 Jahren

Wir lernten uns 1964 auf der Isolierstation im Paul-Gerhard-Krankenhaus der Lutherstadt Wittenberg kennen: Gelbsucht. Als unsere Kinder klein waren, sind wir noch gemeinsam an einem Badesee gewesen. Immer sind wir in Verbindung geblieben, haben einander gedacht an Geburtstagen usw. Es war unser beider Wunsch, uns noch einmal wieder zu sehen, bevor der „Gevatter“ uns holt. Meine Tochter hat mir geholfen, es in die Tat umzusetzen. (Danke, Töchting!)

Das Hundertwasserhaus in Magdeburg

Das herrliche Haus gab es 1957 bis 1961 noch nicht, als ich mich in Magdeburg Cracau aufhielt. Es waren noch Trümmer, bzw. leere Plätze vom Krieg zu sehen. Alles hat sich verändert. Der Dom ist fast völlig zugebaut und nicht mehr so präsent wie früher (und wie er doch eigentlich hätte beleiben müssen).

Hinter zugegeben ansehnlichen Hausfassaden schaut er noch hervor.

Das Hundertwasserhaus aber hatte es mir angetan. Kann man sich in ein Gebäude verlieben? Nun – es ist ja nicht einfach ein Haus, sondern ein Kunstwerk.

Schon von Außen grüßen freundliche kleine Läden, auch in den Durchgängen zum Hof nette DL- Einrichtungen, Gafés und Gaststätten.

Von einem Vogelhäuschen-Wettbewerb sind anschaulich viele Ergebnisse zu sehen. Genau so fröhlich, wie das ganze Ensemble.

Diesen Brunnen musste meine Freundin mir natürlich zeigen: Amüsant und künstlerisch ansprechend.

Die technischen Wunderwerke in Form von Kanal, Schiffshebewerken usw. , die sie mir mit Stolz zeigte, haben mich nicht so interessiert, darum keine Fotos. Lieber hätte ich auf ihrem Grundstück und dem Garten Blumen, Katzen und Obstbäume fotografiert, aber der Platz für Fotos ist immer beschränkt.

Schließlich war es auch ein Lebewohl von ihrem krebskranken Mann, mit dem sie während meines Mittagsschlafes zur Beerdigung eines Bekannten ging. Abschied!

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Kleine Eiszeit

Eigentlich befindet sich die Erde gerade in einer „kleinen Eiszeit“,

ABER WAS GESCHIEHT GERADE?

aber was gerade geschieht, entwickelt sich zu einer verhängnisvollen Warmzeit, auf alle Fälle für das einst so grüne Deutschland.

Saharawinde wehen Wüstensand bis über die Alpen. Bäche, Teiche, Flüsse und Seen haben kein Wasser mehr, weil es so selten regnet. Das Defizit des Grundwassers vom trockenen Vorjahr vergrößert sich. Die Land., Forst- und Gartenwirtschaft hat noch nicht kapiert, dass die großflächige Bewässerung den Grundwasserspiegel immer weiter senkt. Irgendwann wird auch bei uns das Trinkwasser knapp werden.

Deutschland verändert sich in rasendem Tempo:

  • Städte, Wiesen und Wälder vermüllt von Menschen
  • Mieten steigen ins Unermessliche
  • Einkommen sinken
  • Billigprodukte überschwemmen den deutschen Markt, halten aber nicht
  • Also noch mehr Müll
  • Früher gab es „DEUTSCHE WERTARBEIT“, das lernt die Jugend nicht kennen
  • Das VERFALLSDATUM wird schon mit produziert
  • Das Baugewerbe kennt keine Qualität mehr (Wird es bald Bauruinen geben?)
  • Da die Baupreise steigen, werden immer mehr Handwerker in den Ruin getrieben, weil sie nicht mehr bezahlt werden
  • Die Straßen werden immer schlechter, weil sie nicht auf die Hitze ausgelegt sind
  • Asphalt ist nicht mehr geeignet – bald wird alles Beton sein (Schlechter Beton krümelt und macht es dann nicht besser)
  • Jetzt im Juli beginnen die Bäume schon zu verdorren, an den Blättern zu sehen

Armes Deutschland

Es wird nicht mehr regiert, kaum noch verwaltet… Die Parteien müssen verschwinden!!! Es gibt ja keine VOLKSPARTEIEN mehr, die man wählen kann. Die streiten sich jetzt schon innerparteilich um die Macht. – KOALITIONEN ??? Alles nur schräge Versuche ohne Gelingen. MACHT MACHT SCHLECHT, das habe ich schon als Kind gelernt, wenn der ältere Bruder mich unterdrückt hat! Kein Wunder, dass sich die Rattenfänger aller Konsorten tummeln.

Werden die Pole schmelzen?

Dann wird das Meer alles unter sich begraben…

Rette sich, wer kann!!!

Zeit verdichtet – gerafft

Gedicht: Die unbegabte Hexe





Auf dem Flachuferstein steht

in der Sonne der Watvogel

mit ausgebreiteten Flügeln.

Trocknet er seine Fdern?

Rüstet er sich zum Abflug?

Solange ich schaue

im Vorübergehn rührt

er sich nicht vom Fleck.

Genießt wohl nur

Sonnenlicht nach Regen…

Windstille.

Morgen wieder Sturm,

Regen, dann Niesel,

Bäume entwurzelt

wie ich…

Am Sonnenhang atmete Frühling.

Blechkarossen schoben sich

durch die City parkplatzsuchend

Bushaltestellen sind

wahre Raucherinseln – unerträglich

Optimismus – ein Wort

der Propagandamaschine –

verloren der Mensch,

eingemauert in sich selbst,

versklavt vom Selbstmitleid…

Sinnlos gelebte Leben

ungeliebt, unstet, machtlos

Gefoltert vom Wissen

um die eigene Naivität,

Fluchtversuch in den Rausch.

Nicht mal einen Fluch

kann ich wirken

Schlaf ohne Erwachen

komm endlich

bette den Körper in Stille

Inneres Zittern, Wut

  • Angst, tiefschwarz
  • Vergiftung
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Als ich noch an mich

glaubte, kannte ich

Altern nicht, Falten,

Haarausfall – wie äußerlich!

Aber nun – grausames Verdummen

in ungewohntem Schweigen.

Nicht mal mehr im Traum

kann ich fliegen.

Versagensrealitäten

knüppeln mich nieder.

Schweißbedecktes Frieren,

befremdende Schwäche

nach kurzen Gängen

die notwendigen Einkäufe

rasch zu erledigen.

Möchte eintauchen in

Wälder, Kiefernduft,

Vogelzirpen,Sonnenflecken

auf dem Weg voraus.

Stilles Innehalten.

Nicht den Müll am Wegrand

bemerken müssen,

mich nicht ärgern,

locker bleiben,

weitergehen…

Diese grenzenlose Unruhe,

Sehnsucht nach Unbekannt

und Neuheit, riesig,

Lust auf Rauschhaftes,

treibenlassen, Taumel

Sich immer wieder

aufmachen, laufen, schauen,

riechen, schmecken wollen,

rastlos schweigen und

lauschen ins Ungewisse

Dass dies im Alter

immer noch erlebt wird

ohne Erbarmen – was

soll das? Wohin

führt es mich (uns alle)?

Junihitze

und ich krank: schmerzhafter Husten, Halsweh, heiser – zum Glück fieberfrei

Tau auf Blättern
Im Schlosspark
Bei Goethes Ruh im SP alles voller Erdbeerchen
Dort wächst auch dieser Frauenmantel, auf dem Wasser so schön abperlt
Noch ist alles grün und blüht, aber die Springbrunnen sparen schon Wasser
Von den Lindenblüten pflückte ich ein paar für Tee
Neue Attraktion im Schlosspark: Pfauen
War noch mal auf dem Großen Feldberg, bin 7 km bergab gewandert, aber in der Hitze war das nicht gerade klug…

Verdichtete Zeit (Lyrik)

Zuspruch

  • Nimm dir das Gold
  • des Abendrots,
  • knüpfe silberne
  • Mondstrahlen hinein,
  • webe mit giftgrünem Gras
  • einen Drachen des Glücks
  • darein, der wird helfen..
  • Himmelblau und
  • Meeresgrün schützen
  • weiße Unschuldslilien,
  • Maria-Eusebia lächelt
  • mit Krokodilsaugen,
  • Tränen glitzern wie Tau:
  • Welch eine göttliche Frau!
  • Leg dich zu ihren Füßen nieder…
  • Träume dein Schicksam neu

Bedrückend

  • Lindenblütenduft flutet
  • durch die Allee wie Licht.
  • Aber der Nachtmahr
  • setzt sich auf meine Brust,
  • nimmt mir den Atem
  • und heult vom trunkenen Mann,
  • dem ich verhasst war.
  • Schreiend erwache ich –
  • geht das denn nie vorbei?
  • Erinnerungen eisenschwer
  • senden Revolverkugeln ins Herz.
  • Befreit sich die Seele wieder,
  • umrundet wie ein Aurorafalter
  • den blutroten Mohn und
  • Nachtviolen leuchten

Märchenhaft

  • Am Ufer des silbernen Sees
  • im Schilf vor Blicken verborgen
  • und die Zweige der Weide
  • hängen ein Haus lichtgrün
  • um den Flecken herum,
  • da sitzt Baby Doll verschmust
  • im Arm Puppe Lily
  • Prinz Gernot sucht sie,
  • vergeblich betrachtend,
  • was sich ihm nicht enthüllt.
  • Sein trauriges Lied weckt
  • Sehnsucht – Nachtigallen und Frösche
  • verwandeln Dämmer in Dunkel
  • Kupferfarbene Haut und Goldhaar
  • Gernots Jadeaugen blinzeln müde,
  • stumm sinkt er
  • ins feuchtkühle Gras.
  • Wenn er schläft
  • kommt Dolly, streichelt
  • zärtlich seine Wangen,
  • bettet sich zu ihm und
  • haucht ihm Küsse in das Haar,
  • in den Nacken – nur für ihn

Entzünde ein Licht

  • Lenke deine Sinne
  • meditierend in die Flamme –
  • gelb im Spiegel zittert sie.
  • Schwere – Sonnengeflecht – Wärme
  • Unendliche Glückseligkeit…
  • Frage – klage – zage –
  • aber wage zu leben.
  • Wind blättert Seiten um,
  • Geschichten laufen heraus,
  • Schlafe darüber ein:
  • Sanft säuselt ein Reim
  • durch die Träume der Nacht,
  • aus denen du lächelnd erwacht

Verdichtete Zeit

Manchmal

  • Manchmal lese ich ein Gedicht,
  • das ist,als hätte ich
  • es selbst verfasst.
  • Wie konnte denn der Schreiber
    • sowas wissen von mir?
  • Manchmal kommt es vor,
  • dass jemand sagt,
  • was ich zuvor gedacht…
  • Komisch, meine ich, wieso
    • kann das sein, wieso?
  • Manchmal stolpre ich
  • auf glatter Straße, reicht
  • ja eine Fuge nur in einem Stein.
  • Um nicht zu stürzen
  • strecke ich die Arme aus.
  • Reicht die Balance
    • für´s Weitergehn?
  • Manchmal kann ich nicht mehr.
  • Ich suche eine Stelle
  • zu ruhen einen Augenblick,
  • finde sie nicht, gehe weiter,
  • setze mühsam Fuß vor Fuß.
    • Langsam geh ts – warum, wieso
  • ´Manchmal könnt ich lustvoll singen,
  • so, als hätt ich Lerchenstimme.
  • Wenn mein Herz vor Freude
  • fast zerspringt, gelingt
  • auf Anhieb mir, wozu
  • ich sonst so große Müh
    • aufbringen muss.
  • Warum,
  • wieso, weswegen
  • kann ich ganz ohne Grund
  • so fröhlich sein?
    • Manchmal…

Sein oder nicht

  • Vergeblich mein Sein
  • Garne aus Liebe gezwirnt
  • Fäden der Hoffnung entlehnt
  • dem Regenbogen gleich
  • gespannt ins Vergängliche
  • Süße verlockt mich,
  • lustvoll zu beben
  • Leben – Nebel – Regen
  • kommen und verharren
  • überall: Anfang – Ende – Anfang

Bestimmung

Bestimmung?

Lian Reharn „Shikanoko“

  • Zitat:
  • „Dein Leben gehört dir nicht.
  • Du wirst in dem einen Leben sterben
  • und in einem anderen neu beginnen,
  • um zu dem zu werden,
  • der zu sein du bestimmt bist.“
  • Mein Gedanke: Bin ich, was ich sein soll?
  • Wozu bestimmt? Einsam zu sein, zu leiden
  • und niemals erfolgreich zu sein?
  • Ist das MEINE BESTIMMUNG?

Heute

  • Kein Mensch hat gesprochen
  • ein einziges Wort zu mir.
  • Ich ging in einen Park,
  • setzte mich auf Brückensteine,
  • Baumstümpfe, Bänke,
  • fühlte mich in der Hitze so schwach.
  • Die Sonne scheint,
  • ein winzig Lüftchen weht,
  • ich steige treppauf und
  • nehme den nächsten Bus
  • nach Hause. Stummer Kummer.
  • umwölkt die Stirn.
  • So mein Gefühl. Und alle
  • Leute gehen ihrer Wege
  • meist zu zweit oder dritt
  • ohne ein Wort an mich…
  • An anderen Tagen
  • im Park, im Wald oder so,
  • bekomm ich doch ein Lächeln
  • einen verschmitzten Gruß.
  • Heute nicht. Schweigen…

Was immer auch geschieht

  • Was immer auch geschieht,
  • was ich nie wollte,
  • wenn es passiert,
  • bin ich verblüfft, geschockt.
  • Gehe bedrückt die nächsten
  • Schritte, nächsten Tage, Wochen oft.
  • Was immer auch geschieht,
  • ganz ohne Hoffnung
  • bin nimmer ich. Ich meine,
  • ich sollte es dabei belassen!
  • Wenn stille Gänge mich umfassen,
  • lasse ich los, was ich gewollt
  • und schaue nur: Was kommt jetzt?

Wohin, mein Herz

  • Wohin, mein Herz, mit aller Liebe,
  • die keiner will?
  • Klopfe nicht so laut –
  • ich schweig schon still.
  • Niemand ruft an oder sendet
  • Nachricht an mich,
  • die mir wichtig ist.
  • Wozu habe ich mein Mobilfon?
  • Die Prüderie der Leute
  • erlaubt mir heute
  • keinen jüngeren Mann,
  • den ich gern hätte.
  • Wen geht es etwas ab?
  • Jede Wette:
  • Fänd ich einen,
  • tät der meinen,
  • ich sei richtig gut für ihn,
  • so, wie ich geworden bin!

Keine Ahnung vom wirklichen Leben

Himmel bewölkt

Meine Hausaufgabenschülerin versetzte mich

  • das 2. Mal saß ich allein mit dem für sie gekochten Mittagessen da
  • den Tag zuvor hatte sie behauptet, dass sie zum Arzt müsse
  • als sie dann wieder nicht kam, soll meine Nachricht zu spät gekommen sein
  • angeblich war sie schon verabredet mit jemandem
  • aber ich hatte schon gegen 9 Uhr gepostet, dass ich sie zum Mittagessen nach ihrer Sprachtherapie erwarte
  • der Akku war leer, darum konnte sie sie nicht abrufen, hieß es
  • Ich schrieb, dass ich echt sauer bin.
  • „Was geht bloß in deinem Kopf vor?“ schrieb ich.
  • Nur scheiße geht in meinem Kopf vor – antwortete sie – magst du Blumen
  • Da sie das wissen sollte, habe ich nicht mehr geantwortet, auch heute nix geschrieben.
Trotzig
  • Ich glaube ihr nicht mehr.
  • Habe ich das mit zu verantworten, dass sie ein solches verlogenes Stück geworden ist?
  • Ihr Vormund ist im Urlaub, da denkt sie, kann sie es mit mir machen.
  • Bloß soll es :“unter uns bleiben“, damit beweist sie, dass sie Angst vor Strafe hat, was auch immer ihr Vormund sich einfallen ließe.
  • Sie wird 18, auch mit wenig Intellekt sollte sie langsam für sich selber gerade stehen.
  • Hat ein eigenes Konto bekommen,; ich wollte mit ihr Einkaufen üben mit echtem Geld und aufbewahrten Kassenzetteln zur Anschauung der Preise.
  • Irgendwann wird sie allein einkaufen gehen müssen – ihre Rechenschwäche würde das Tor für alle möglichen Betrügereien öffnen, und seien es auch nur Centbeträge. auch das summiert sich.
  • Bei meinen eigenen Kindern habe ich mich darauf verlassen, dass alles ins rechte Lot kommt, wenn man sie immer um ihrer selbst willen liebt – nicht wegen irgendwelcher Leistung.
  • Scheint bei Miez nicht zu klappen. Was habe ich falsch gemacht?
Himmel verschleiert

Schlechte Laune

Aquarell
  • Am 11. war unser 10. Hochzeitstag
  • Vorher lebten wir 18 Jahre zusammen.
  • Nach der Hochzeit nur noch 4 1/2
  • Dann bin ich weg, hatte Herzprobleme, konnte nicht mehr richtig laufen…
  • Er hätte mir Handläufe anbringen sollen, weil ich unsere vielen Stufen am Hanggrundstück nicht mehr geschafft habe
  • Aber ich musste über die schneenasse Wiese zur Haustür gehen, stürzte und kam mit nassem Hosenboden heim
  • Der ADS-Arzt sagte mir nach einer Untersuchung, dass ich bald in den Rollstuhl müsste
  • Wer wäre da nicht mit den Nerven am Ende?
Es gab auch glückliche Zeiten
  • Nun ist alles nur noch Erinnerung
  • Die macht einen schalen Geschmack im Mund
  • Aber ich habe viele schöne Fotos von unseren gemeinsamen Reisen…

Ich habe gelesen:

Ich lese 4 dicke Bücher von den Hohlbeins: Anders


Fantastik – fantastisch
Anders ist der Name des jungen HELDEN, der statt sich in den großen Ferien mit seinem Vater zu treffen, mit dem Flugzeug abstürzt und in Abenteuer gerät, die sich kein Mensch vorstellen kann!
Wo er hingerät, ist alles anders, als in der Welt, die er gewohnt ist; er kommt mehr als einmal an seine Grenzen, fällt sogar in Ohnmacht, springt dem Tod von der Schippe und hat ungewöhnlichen Überlebenswillen, denn er will unbedingt nach Hause zurück in „seine“ (unsere) Welt…

Spannend, spannend – bin gerade beim 3. Buch

Verdichtete Zeit

Rhododentronblüte

Vergebliche Hoffnung

  • Da war jemand im Internet, nett,
  • der über sich selbst lachen kann.
  • Gefiel mir, der Mann.
  • Er fand mein Foto sehenswert,
  • ich die seinen auch:
  • Fotos ohne Wohlstandsbauch.
  • Leider doch ein bissel weit
  • weg, sein Wohnort, doch mit Auto?
  • Wäre trotzdem wohl gescheit.
  • ABER RAUCHER, puh. – Wär ich froh,
  • hätt ich mal ein wenig Glück,
  • bleibt nur Einsamkeit zurück,
  • stärker noch, als je empfunden…
  • Wie fühlt sich nun mein Herz geschunden
Knospe vom Großblatt – Hoffnung

Verdichtete Zeit

SORGEN (besorgt)

  • Lesen und reden mit Büchern, Blumen und Bäumen,
  • horchen auf Worte, Wasser und Wind.
  • Fühle die dicken Knospen träumen,
  • bevor sie sichtbar entfaltet sind.
  • Roter Mohn hat mich erfreut,
  • diesjahr blüht er gelb und weiß.
  • Wie die Hand Brenn-Nesseln scheut,
  • ziehn Motten in den Feuerkreis.
  • Herzen verdorren wie trockenes Blatt,
  • lechzen nach frischem Nass,
  • wer Augen für die Seele hat,
  • wird vor Sorge blass,
  • wenn ein Hurrikan ereilt,
  • was gerade erst verheilt.

Verdichtete Zeit

Seit ich allein

Seit ich allein lebe,

habe ich endlich Zeit, zu denken…

Ich überlege, wie mein Leben

sich veränderte und ich mich.

In Nuancen nur, versteht sich,

denn ich bleibe immer ich

wie sehr das Licht auch

ansteht Wolken her zu ziehen.

Rosen blühen und Jasmin,

der Duft von Robinien ist mir lieber.

Sonne prallt vom Himmel;

ich suche den grünen Schatten

des Waldes mit Vogelsang und Wind.

Die Zeit fließt wie Sand durch die Finger,

wo er nie fest wird,

wenn auch mal feucht von Tränen,

die trocknen und es rinnt weiter…